Gewaltfreie Kommunikation

              "Ärger ist ein wunderbarer Hinweis, er ist ein Wecker. Sobald ich ärgerlich werde, weiß ich, dass ich den Anderen nicht richtig gehört habe."  Marshall B. Rosenberg

Gewaltfreie Kommunikation ist ein Konzept, das von dem US-amerikanischen Psychologen Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Die wertschätzende Beziehung steht dabei im Vordergrund. Marshall B. Rosenberg ging bei Carl R. Rogers in die Lehre, weshalb dieses Konzept viele Züge aus der personenzentrierten Gesprächstherapie beinhaltet. Noch mehr als bei Carl R. Rogers, steht bei Marshall B. Rosenberg das aktive Zuhören im Mittelpunkt.

Das Modell in 4 Schritten:

1. Beobachten: Das bedeutet eine konkrete Handlung zu beschreiben, ohne sie zu bewerten oder zu interpretieren.

2. Gefühl: Diese Beobachtung löst eines oder mehrere bestimmte Gefühle aus, die im Körper wahrnehmbar sind.

3. Bedürfnis: Welches Bedürfnis steckt hinter den Gefühlen?

4. Bitte: Aus dem Bedürfnis geht schließlich eine Bitte hervor, etwa eine Situation zukünftig zu verändern. Es geht darum Bitten positiv zu formulieren und damit auszudrücken was man will.